Und dann kam die Phase der Jobsuche. Diese Phase wurde bereits zu einer Herausforderung, da ich vor dem Abflug keinen Job gefunden hatte und auch drei Wochen nach meiner Ankunft in der Stadt noch nicht arbeitete. Um ehrlich zu sein, habe ich bis heute keinen Job gesucht, der Job hat mich gefunden. Genauer gesagt, mein Vermieter hat jemanden gefunden, der mir Arbeit angeboten hat. Die ganzen drei Wochen habe ich mich ausgeruht, die Stadt erkundet, bin schwimmen gegangen und habe alles fotografiert. Auch nicht schlecht! ? Mein Arbeitgeber heißt Janusz, er ist Pole. Ich musste sofort an Janusz Leon Wiśniewski denken. Er spricht so lustig. Am Telefon verstehe ich zwar nichts, aber persönlich verstehe ich alles. Nun, jetzt arbeite ich. Ich arbeite als Reinigungskraft für das Gelände. Als Hausmeister. Obwohl man meine Arbeit am besten mit dem Wort „Subbotnik“ (gemeinnütziger Arbeitseinsatz) beschreiben kann. Dasselbe, nur gegen Bezahlung. Und man bedenke, ich hatte geplant, zwei Monate zu arbeiten, aber es werden (wahrscheinlich, hier in Amerika ist alles sehr flexibel) 5 Wochen. Ich werde so viel verdienen, ich möchte dies und das. Und jeden Tag kann sich alles ändern. Alles ändert sich. Man muss flexible sein.





