Nun ist mein letzter Tag in Amerika gekommen. Am Morgen beschloss ich, meinen Aufenthalt in den USA mit einer Besichtigung der Brooklyn Bridge zu beenden. Ein Ort, an dem ich auch unbedingt einmal sein wollte. Heißer Kaffee in der Hand, ein gemütlicher Spaziergang zur Brücke. Unglaubliche Erhabenheit, ich habe diese älteste Brücke aus den Bildern mit eigenen Augen gesehen. Der Fußgängerweg in der Mitte, von dem aus sich ein atemberaubender Blick auf Manhattan bietet. Wieder einmal viele Touristen direkt am Morgen, aber ich habe es nicht bereut, alleine dorthin gefahren zu sein, bevor es zum Flughafen ging. Mit jedem Schritt kam ich Brooklyn näher, spazierte durch einen Teil davon bis zur U-Bahn-Station, die ich brauchte, und betrachtete neugierig die Fassaden der Gebäude und die vorbeifahrenden Autos.
Die Koffer sind gepackt, das Taxi gerufen. Nur zwanzig Minuten später kam das Auto, und ich raste in Richtung Heimat, während ich mich aus dem Autofenster von der Stadt verabschiedete, die ich so sehr ins Herz geschlossen hatte. Der Mann wünschte mir einen guten Flug und fuhr schnell zu seinen Erledigungen weiter. Und ich... schon am Flughafen angekommen, erinnerte ich mich an den Sommer, an alle Höhen und Tiefen. Es war ein wenig traurig, Abschied zu nehmen, aber ich konnte nichts daran ändern. Das Flugzeug nahm Fahrt auf, das Abheben vom Boden... New York, wie auf dem Handteller mit seinen zahlreichen gelben Lichtern. Und aus irgendeinem Grund erinnerte ich mich in diesem Moment an das Lied von Nautilus Pompilius – Goodbye America. Das brachte mich zum Lächeln und dazu, mich von dem Land zu verabschieden, an das ich mich im Sommer 2014 so sehr gewöhnt hatte.
Wenn ich jetzt daran zurückdenke, kann ich nur meinen Eltern ein riesiges Dankeschön aussprechen, die mir eine zweite Chance gegeben haben. Nicht umsonst wird dieser Sommer für immer in meiner Erinnerung bleiben. Und während ich mir wieder die zahlreichen Fotos ansehe, summe ich leise vor mich hin, dass ich vielleicht eines Tages zurückkehren werde...
Kleine Tipps:
- Nehmen Sie nicht zu viele Sachen mit, wenn Sie etwas brauchen, kaufen Sie es vor Ort.
- Es ist ratsam, einen Steckdosenadapter mitzunehmen.
- Aktivieren Sie das Roaming, falls Sie keine amerikanische SIM-Karte kaufen werden.
- Internet: In New York gibt es damit Probleme, bei Starbucks finden Sie zu hundert Prozent WLAN.
- Versuchen Sie, Ihre Dokumente immer bei sich zu tragen.
- Für den Anfang ist es besser, etwas Kleingeld dabei zu haben.
Nun, ich denke, das ist alles, was ich erzählen wollte, danke für die Aufmerksamkeit :)
