London... Was für eine atemberaubende Stadt! Buckingham Palace, der Tower, Big Ben, Westminster Abbey, die St. Paul's Cathedral... Diese Liste ließe sich fast unendlich fortsetzen. Aber das Hauptziel meiner Reise nach London war das Studium an einer Sprachschule.
Die Schule befand sich mitten im Zentrum von London, in der Nähe des berühmten Covent Garden Marktes.
Seinen Namen erhielt dieser Ort vor vielen Jahrhunderten, als hier statt Häusern und Straßen die Klostergärten der Westminster Abbey grünten. Später wurde auf diesem fruchtbaren Boden ein Platz angelegt. Und im Jahr 1654 etablierte sich auf dem Covent Garden ein städtischer Markt, auf dem Obst, Gemüse und Blumen verkauft wurden. Heute befindet sich dort unter einem Glasdach ein Einkaufszentrum, in dem sich kleine Läden, Cafés und Pubs drängen und Handwerker ihre Waren verkaufen. Auf dem Platz treten, ganz in alter Tradition, Musiker, Sänger, Akrobaten, Jongleure und Seiltänzer auf.
Am ersten Tag in der Schule musste man einen Test schreiben, dessen Ergebnisse darüber entscheiden, in welche Gruppe man kommt. In meiner Gruppe waren etwa 16 Leute. Ein bisschen viel... Aber dafür war es lustig. Die Lehrer brachten jeden Tag interessante Texte mit und dachten sich verschiedene Aufgaben aus. Der Unterricht fand hauptsächlich in Partnerarbeit statt. Wir bekamen eine Aufgabe, diskutierten sie mit dem Partner und besprachen sie dann mit allen. Keine schlechte Idee, denn dadurch entstand der Eindruck, dass wir einfach nur mit Freunden plaudern. Alle Lehrer sind sehr fröhlich und positiv. Besonders gut gefielen mir Oliver und Sarah. Am Ende der Woche schreibt jeder einen Test über den Stoff der Woche. Ich habe ihn als Beste in der Gruppe geschrieben und, ich will es nicht verheimlichen, ich bin stolz darauf!)
Schule hin oder her, in London muss man sich auch amüsieren! Es gibt hier so viel zu sehen. Big Ben, die Tower Bridge, das London Eye, die St. Paul's Cathedral... und natürlich die Residenz der britischen Monarchen – der Buckingham Palace! Obwohl ich die Königin an einem ganz anderen Ort gefunden habe – im Madame Tussauds Museum.



