Die Stadt, die mein Herz schon vor 2 Jahren gestohlen hat. Meine größte Angst war, dass ich zurückkehren würde und nicht mehr dieselbe Begeisterung spüren würde. Aber kaum stiegen wir aus dem Flugzeug, wusste ich: „Zuhause“
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Begeisterung und Ungeduld durchströmten meinen Körper, mein Herz schlug schneller und meine Augen funkelten vor Glück.
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Als ich im Zentrum ankam, konnte ich nicht aufhören zu lächeln, denn alles war so vertraut, so heimatlich, so meins.
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Und ohne die Tradition dieses Sommers zu brechen, machten wir uns gleich am ersten Tag auf, um den Sonnenuntergang zu sehen. Auf der atemberaubenden 103. Etage. Du, der Sonnenuntergang und 412 Meter unter dir in einem Glaskubus. Die geliebte Stadt versank so wunderschön in der Dunkelheit, dass man den Blick nicht abwenden konnte.
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Dann folgten Dutzende zurückgelegte Kilometer, Tausende Kalorien Deep-Dish-Pizza, ein Meer aus Lichtern, das Chicago einhüllte. Ich versank in dieser glückseligen Ruhe und Schönheit. Jedes Teilchen von mir jubelte und staunte. Meine Seele wollte bleiben.
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Ich verabschiedete mich von der Stadt genauso schön wie vor 2 Jahren: Ich saß an der Bar in der 96. Etage des The Signature Room und beobachtete, wie sich die untergehende Sonne mit gelb-roten Strahlen in den Fenstern der Wolkenkratzer spiegelte.
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Die Stadt, in Lichter gehüllt, bot eine Atmosphäre voller Geheimnisse mit einem Hauch von Gefahr.
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Ich sage nicht Lebwohl.





