Ich habe gar nicht bemerkt, wie das Jahr 2039 angebrochen ist. Noch vor 20 Jahren hätte ich nicht gedacht, dass alles so kommen würde. Damals, im fernen 2019, studierte ich in aller Ruhe Medizin, arbeitete als Krankenpfleger im Krankenhaus und half Kindern bei der Rehabilitation nach Operationen. Nach den Nachtschichten rannte ich ins Wohnheim, in dem alle – sogar die Kakerlaken – ihr eigenes Leben mit ihren eigenen Sorgen und Freuden führten. Ich war hundemüde. Aber das Studentenleben hatte seine Lichtblicke. Schließlich lernte ich genau in dieser Zeit meine zukünftige Frau kennen, die immer an meiner Seite war. Sie hat mich unterstützt und mir Zuversicht für die Zukunft gegeben. Übrigens, dank ihrer Idee erfuhr ich, was IEC ist, und begann, Englisch zu lernen. IEC bietet unendlich viele Möglichkeiten. Wir sind zusammen losgezogen, um Amerika zu erobern. Wir haben erkannt, dass wir zusammen eine Macht sind.
Aber! Jetzt ist 2039 und ich bereue nichts. Wobei, wenn wir heute Studenten wären, wäre alles schneller und einfacher. Heute kann man mit jedem Vertreter von IEC aus jedem Winkel der Welt in jeder Sprache sprechen und das Gewünschte erreichen.
Zusammen mit meinen Arztkollegen haben wir die Implantation eines einzigartigen POLYGLOTT-GENS für jeden Menschen entwickelt. Technisch gesehen berühren wir keine lebenswichtigen Gefäße oder Nerven. Das Gen wird im Circulus arteriosus cerebri platziert und verteilt sich mit dem Blutstrom im gesamten Gehirn, wobei es sanft die Hirnnerven berührt, die für alle Sinnesorgane verantwortlich sind. Jetzt kann jeder Sprachen wirklich fühlen. Der Eingriff ist völlig schmerzfrei. Deshalb ist dieses Gen so einzigartig. Jetzt ist es egal, welche Muttersprache man hat, denn mit diesem Gen kann man jeden verstehen. Die Barriere zwischen anderssprachigen Menschen und Ländern ist zerstört. Mit diesem Gen kann absolut jeder reisen, ohne sich Gedanken über Verständigungsprobleme zu machen.
Seit der Entwicklung des Polyglott-Gens haben die Menschen keine Angst mehr, ins Ausland zu reisen. Seit 2030 arbeiten wir eng mit IEC in ganz Russland zusammen. Seitdem haben wir ihnen ordentlich Arbeit beschert. Aber sie freuen sich darüber, denn sie schenken mehr Erinnerungen und bauen Grenzen ab. Heute reisen Studenten, ohne Angst haben zu müssen, sich in einem fremden Land zu verirren. Sie haben mehr Spaß an der Arbeit und am Reisen.
Und jetzt möchte ich eine erfreuliche Nachricht teilen! In diesem Jahr hat IEC eine Rekordzahl an Studenten in die „freie Welt“ entlassen. Das ist auch unser Verdienst.
Alles in allem haben wir zwar keine fliegenden Autos bekommen, aber die Medizin schreitet sicher voran, was uns zweifellos freut.
IEC, ich bewundere dich, wie bleibst du auch nach 50 Jahren Bestehen noch aktuell und beliebt?